CNN zeigt falsches Videomaterial
12. August 2008 | 17:25 | Autor: Patrick
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Über die Medienschlacht in Zuständen wie im Kalten Krieg haben wir bereits berichtet. Ein Punkt ist dabei das Zeigen von Videomaterial, das zwar korrekt so aufgenommen wurde, jedoch an anderen Orten.
CNN publizierte ein Video von Ruinen und kommentierte es damit, dass die gezeigte Stadt der georgische Ort Gori im Osten des Landes sei und die russische Armee dort einmarschiert sei. Das Video stammt von einem Journalisten, der diese Geschichte nicht bestätigt, denn die Aufnahmen stammen aus der völlig zerstörten Hauptstadt Südossetiens, Zchinwali.
Der Journalist würde vor jedem Gericht die Aussage machen, dass das Videomaterial einige Meter entfernt vom Areal der russischen Friedenssoldaten stammt. Diese arbeiten direkt mit einem UN-Mandat und wurden von den georgischen Truppen unvorbereitet angegriffen.
Er erzählt außerdem davon, wie das Material überhaupt an die Öffentlichkeit kommt. TV-Sendeeinrichtungen können nicht aufgebaut werden, denn nach deren Bekanntheit werden diese von georgischer Artillerie unter Beschuss genommen. So muss das Videomaterial erst außer Landes gebracht werden und kann dann erst im Fernsehen gezeigt werden.
Quelle: Russia Today


